Ferienprogramm 2024

Unser Sommerferien-Programm

Auch in diesem Jahr bieten wir euch in den Ferien unser beliebtes Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren an. Wir möchten aktiv werden und haben uns einige kreative Angebote für euch überlegt:

Am Montag, den 08. Juli besuchen wir gemeinsam die Trampolinhalle Ninfly hier in Münster. Am Dienstag geht es in den Kletterwald nach Haltern, wo ihr auf bis zu 12 Metern Höhe, eigenständig die Routen absolvieren könnt. Mittwoch müsst ihr dann euer Können beim Fußball-Golf unter Beweis stellen. Donnerstag wollen wir mit euch auf der Werse Kanufahren gehen, ehe wir die Woche am Freitag mit einem spannenden Agenten-Thriller als Outdoor Adventure in Münster abschließen!

Der Teilnahmebeitrag beträgt 5 Euro pro Tag als Einzelticket, ihr könnt euch aber auch für die ganze Woche anmelden – eine Dauerkarte kostet 20 Euro. In der Teilnahmegebühr sind der Eintritt sowie Erfrischungsgetränke enthalten. Lediglich die An- und Abreise zum FANport und die Verpflegung unterwegs muss selbst getragen werden.

Hier die genauen Zeiten der einzelnen Angebote:
Montag: Kletterwald – 13:00 bis 18:00 Uhr
Dienstag: Ninfly – 14:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch: Fußballgolf – 09:00 bis 14:30 Uhr
Donnerstag: Kanutour – 09:30 bis 14:00 Uhr
Freitag: Escape Room – 13:30 bis 16:00 Uhr

Wir starten und beenden die Tage immer am FANport (Hammer Straße 302, 48153 Münster). Das Ende der Veranstaltungen kann sich leicht verschieben. Plant hier bitte etwas Toleranz ein.

Wenn ihr Lust habt und dabei sein wollt, müsst ihr euch anmelden! Dafür schreibt bitte eine Mail an: FANport[at]outlaw-ggmbh[dot]de. Ihr bekommt dann eine Anmeldebestätigung und Einverständniserklärung von uns zugeschickt. Bei Fragen meldet euch bei Dave (0160-98934350).

Die Anzahl der Teilnehmer:innen ist begrenzt, beeilt euch also mit der Anmeldung! Bei zu vielen Bewerbungen wird es eine Warteliste geben.

Wir freuen uns auf euch! 🙂

Fancamp 2024

Die NRW-Fanprojekte laden herzlich zur Sommerferienfreizeit vom 15. bis 19. Juli 2024 ein! Dieses einzigartige Erlebnis richtet sich an 14-17jährige Preußenfans und verspricht fünf Tage voller Spiel, Spaß und Spannung am Jugendzeltplatz Lippesee bei Paderborn.

Wir starten am 15.07.2024 am Preußenstadion und fahren mit dem FANport-Bulli zum Lippesee bei Paderborn. Hier erwartet euch und die Teilnehmer:innen aus den anderen Fanprojekten ein kreatives und sportliches Angebot. Neben den aufregenden Programmpunkten wird aber natürlich auch genug Zeit zum chillen für euch eingeplant. 

Zu den Highlights gehören das Wasserski fahren, aber auch die verschiedenen Workshops und Spiele, die ihr nach Lust und Laune frei wählen könnt. Vor Ort gibt es viele verschiedene Möglichkeiten sich auszuprobieren, wie z.B. beim gemeinsamen Fahnen malen, im Graffitiworkshop oder beim Bubblesoccer.

Damit auch niemand verhungern muss, helfen wir unserem Koch bei der Zubereitung der Mahlzeiten – und bisher ist immer noch jede:r satt geworden. 

Den Abend können wir beim Lagerfeuer ausklingen lassen oder noch eine Partie Werwolf spielen, bevor es dann in die Zelte geht.

Hier gibt’s ein Video aus dem Jahr 2023:

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Falls ihr Interesse habt, meldet euch gerne bei Dave (0160 98934350) für weitere Informationen. Ihr könnt ihn auch über unsere Messenger erreichen oder per Email: david.grevelhoerster(at)outlaw-ggmbh.de

Hier gehts zum Anmeldeformular: https://www.fanport-muenster.de/wp-content/uploads/Anmeldung_Fancamp_Lippesee.pdf

Wir „feiern“ 75 Jahre Grundgesetz!

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist eine vollwertige Verfassung und wir „feiern“ heute 75 Jahre seines Bestehens. Es ist unter dem Eindruck der notwendigen Abwehr von faschistischen und menschenfeindlichen Kräften entstanden, die nach dem Ende der Diktatur des Nationalsozialismus (1945) immer noch wirkmächtig waren. Heute am 23. Mai 2024 stellen wir fest, dass diese Kräfte wieder an Stärke gewonnen haben. Die großen und kleineren Versammlungen für Demokratie seit Beginn dieses Jahres in zahlreichen Städten sind Beleg für die Aktualität dieser Themen.

Als Fanprojekte und damit als Einrichtungen der Jugendhilfe bzw. Jugendarbeit nehmen wir auch einen Bildungsauftrag wahr – und schaffen ganz bewusst und im Sinne unserer demokratischen Verfasstheit entsprechende Bildungsangebote.

Anlässlich des 75. Geburtstages unseres Grundgesetzes veröffentlichen wir hier einen Link zur Entstehungsgeschichte sowie zum vollständigen Text, der wie kein anderer unsere Offene Gesellschaft beschreibt, fordert und schützen hilft:

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland

Vortrag und Diskussion zu Kolonialismus im Fußball

Am Donnerstag, den 2. Mai 2024, lädt das sozialpädagogische Fanprojekt der Outlaw Kinder- und Jugendhilfe um 19:00 Uhr in die Gaststätte „SpecOps“ (Aegidiimarkt 5, Münster) zu einem Vortrag über Kolonialismus und Rassismus im Fußball. Als Referent ist der Journalist und Buchautor Ronny Blaschke eingeladen, der jüngst sein neues Buch „Spielfeld der Herrenmenschen“ zu diesem Thema im Verlag Die Werkstatt veröffentlichte.

„Inzwischen gibt es viele Kampagnen gegen Rassismus im Sport, aber wir müssen auch weiter schauen: Wie entstand der Rassismus? Ist der koloniale Blick auf die Welt mit dem Ende des deutschen Kolonialismus ebenfalls beendet worden?“, fragt FANport-Leiter Edo Schmidt, der mit seinem Team die Veranstaltung organisiert.

Dazu meint der Autor Ronny Blaschke, dass Kolonialismus und Rassismus im Fußball immer noch wirkmächtig seien und analysiert strukturellen Rassismus in Europa: Schwarze Menschen gelten als kraftvolle Athlet:innen, aber als Trainer:innen oder Vorstände erhalten sie kaum Chancen. Er erklärt neokoloniales Denken in Talentförderung, Sponsoring und Medien. Und er stellt Menschen vor, die den Kampf gegen Rassismus auf ein neues Niveau heben wollen. Mit seinem Buch „Spielfeld der Herrenmenschen“ möchte der Autor eine Debatte anstoßen.

Stellungnahme von Wissenschaftler:innen zu den Strafbefehlen gegen die Kolleg:innen vom FP Karlsruhe

Hier dokumentieren wir die Pressemitteilung einiger hochrangiger Wissenschaftler:innen zum „Fall Karlsruhe“. Was war dort passiert? In aller Kürze: Die Kolleg:innen in Karlsruhe sprachen nach einem Vorfall des Zündens von Pyrotechnik mit einigen Ultras. Dies nahm die Polizei Karlsruhe zum Anlass, die Kolleg:innen als Zeug:innen vorzuladen, um an die Personalien der vermeintlichen „Täter“ zu gelangen. Die Kolleg:innen lehnten es jedoch ab, der Vorladung nachzukommen und Aussagen vor der Polizei zu machen. Daraufhin lud die Staatsanwaltschaft Karlsruhe die Kolleg:innen vor, was die Kolleg:innen ebenfalls ablehnten. Ihnen wurde zunächst Beugehaft angedroht, zuletzt erhielten sie Strafbefehle.

Das Vorgehen von Polizei und Justiz wird nach mehreren Stellungnahmen des Fanprojekt-Trägers in Karlsruhe und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte nun auch von Seiten der Wissenschaft kritisiert und abgelehnt:

Eine massive Gefährdung der Arbeitsgrundlage Sozialer Arbeit

Presserklärung zu den Strafbefehlen gegen Mitarbeiter:innen des sozialpädagogischen Fanprojekts Karlsruhe

Die Strafbefehle, die kürzlich durch das Amtsgericht Karlsruhe gegen Mitarbeiter:innen des Fanprojekts Karlsruhe erlassen wurden, stellen eine gravierende Gefährdung der Arbeitsgrundlage Sozialer Arbeit dar. Sie sind deshalb über den konkreten Fall hinaus von bundesweiter Bedeutung. Aus wissenschaftlicher Sicht sind sie abzulehnen, auch weil dadurch Möglichkeiten sozialpädagogischer Prävention und Intervention grundsätzlich infrage gestellt werden. Wir fordern die Staatsanwaltschaften und die Gerichte auf, im weiteren Verlauf des Verfahrens die fachwissenschaftlichen Argumente zur Kenntnis zu nehmen und zu würdigen.

Soziale Arbeit ist in unterschiedlichen Arbeitsfeldern damit beauftragt, riskante, fremd- und selbstschädigende Verhaltensweisen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu verhindern. Dies gilt für die Arbeit mit Fußballfans in Fanprojekten ebenso wie unter anderem auch für die mobile Jugendarbeit, für die offene Jugendarbeit sowie für die sozialpädagogische Arbeit mit Wohnungslosen und Drogenabhängigen und schließlich für die Opferberatung oder für Aussteigerprogramme.

Die unverzichtbare Grundlage dieser Arbeit sind vertrauensbasierte Beziehungen zwischen Sozialarbeitenden und ihren Klient:innen. Denn Soziale Arbeit erfordert einen Rahmen, der offene Kommunikation ermöglicht, in der auch Problematisches angesprochen werden kann, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Nur so ist eine fachliche Begleitung und Beratung möglich, in der problematische Verhaltensweisen mit Aufsicht auf Erfolg hinterfragt und Alternativen dazu entwickelt werden können.

Deshalb gilt für die Soziale Arbeit das fachlich Erfordernis eines besonderen Schutzes des Vertrauensverhältnisses. Obwohl dieses bislang nicht durch ein Zeugnisverweigerungsrecht abgesichert ist, wird in der Praxis von den Strafverfolgungsbehörden gewöhnlich anerkannt, dass es sich um ein faktisches Erfordernis handelt. Deshalb wird in der Regel auch darauf verzichtet, Sozialarbeitende im Rahmen der Strafverfolgung als Informationsquelle zu beanspruchen, sofern es nicht um den faktisch seltenen Fall geht, dass Sozialarbeiter:innen im Vorfeld von der Planung gravierender Straftaten erfahren und diese nur durch Informationsweitergabe verhindern können. Für die strafrechtliche Sanktionierung von Bagatelldelikten ist die Soziale Arbeit dagegen ebensowenig zuständig wie die Mitwirkung bei der nachträglichen Aufklärung von Straftaten Bestandteil ihres Mandats ist. Klare Abgrenzungen von Sozialer Arbeit und Strafverfolgung sind nach beiden Seiten hin unverzichtbar.

Staatsanwaltschaften und Polizeibehörden erkennen gewöhnlich an, dass sozialarbeiterische und sozialpädagogische Angebote einen wichtigen Beitrag zur Bearbeitung sozialer Konflikte und auch zur Vermeidung von Straftaten leisten können. Sie haben deshalb sinnvollerweise kein Interesse daran, die Grundlagen sozialarbeiterischer Intervention und Prävention zu destruieren.

Der nunmehr durch das Amtsgericht Karlsruhe der erlassene Strafbefehl stellt – auch aufgrund seiner Höhe von 120 Tagessätzen – ein deutliches Signal dafür dar, dass all dies infrage gestellt werden soll. Eine entsprechende Verurteilung der Sozialarbeiter:innen des Fanprojekts würde dazu führen, dass ein Vertrauensverhältnis, das die unverzichtbare Arbeitsgrundlage der Sozialen Arbeit in Fanprojekten und anderen Arbeitsfeldern ist, durch die Soziale Arbeit nicht mehr garantiert werden kann. Denn Sozialarbeiter:innen müssten mit gravierenden rechtlichen Zwangsmaßnahmen rechnen, durch die Aussagen erzwungen werden sollen. Eine solche Infragestellung der Arbeitsgrundlage Sozialer Arbeit ist aus fachwissenschaftlicher Sicht entschieden abzulehnen.

Erstunterzeichner:innen:

Prof. Dr. Albert Scherr, Freiburg; Prof. Dr. Holger Ziegler, Bielefeld; Prof. Dr. Roland Roth, Berlin; Prof. Dr. Martina Richter, Duisburg; Prof. Dr. Franz Hamburger, Mainz; Prof. Dr. Verena Klomann, Darmstadt; Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker, Hamburg; Dr. Fabian Fritz, Siegen; Prof. Dr. Bernd Dollinger, Siegen; Prof. Dr. Werner Thole, Dortmund

U15-Streetsoccer-Turnier im Preußenstadion

Jedes Jahr führen wir im Eingangsbereich des Preußenstadions ein U15-Streetsoccer-Turnier durch, so auch dieses Jahr. Am Freitag, den 26. April 2024 bauen wir gemeinsam mit dem Fanprojekt Bochum einen Soccercourt im Stadion auf. Ab 14 Uhr wird dann auf Asphalt bei schneller Musik gekickt. Angesprochen sind 12-14jährige Nachwuchskicker, sich in interkulturellen Teams anzumelden. Das Motto des Turniers ist nämlich „KICK RACISM OUT!“. Die fairsten Teams und auch die Gruppenbesten können bei uns Preise gewinnen. Im Vordergrund soll aber der interkulturelle Spaß stehen.

Gespielt wird im 4vs4-Modus ohne Torhüter:in, ein Spiel dauert je nach Anzahl der teilnehmenden Teams rund 5 Minuten. Ihr denkt, das ist wenig? Wartet’s ab! Empfohlen sind mindestens sechs Spieler:innen pro Team.

Anmelden können sich Teams noch bis zum 20 April per Mail an fanport@outlaw-ggmbh.de – Fragen klärt Edo Schmidt unter 0151-61338940.

Hier ein Info zum Herunterladen und Aushängen, falls ihr Werbung für unser Turnier machen möchtet. Nur zu!

Soccer for young Refugees

Am Dienstag, 16. April 2024, startet unser Sport- und Integrationsprojekt „Refugees Welcome! – Aktiv ankommen in Münster“ auf’s Neue. Alle 12-17jährigen (Neu-) Münsteraner Jugendlichen sind herzlich eingeladen, zum Kicken in die Soccer-Halle Rummenigge (Hammer Str./Trauttmansdorffstr.) zu kommen. Ab 16:45 Uhr rechnen wir dann mit eurem Erscheinen, um 18:30 Uhr endet das Kicken. Das Angebot ist kostenlos. Denkt an Turnschuhe!

On Tuesday, 16th of April, we start our Project „Refugees Welcome! – Arrive actively in Münster“. If you are between 12 and 17 years old, you can take part in our Soccer-Project. There you can meet other youth people and have fun with them playing soccer. We meet us every Tuesday at the Soccer-Halle Rummenigge (Trauttmansdorffstraße 111, Münster) and we will play from 16:45 to 18:30 o’clock. You only need Sports Shoes – Soccer Shoes are not allowed inside.

Anmeldung / Call: Stefan Woischner 0049 +160 90827934 or Stefan.Woischner@outlaw-ggmbh.de

Skifreizeit der Fanprojekte NRW in Österreich

Hier dokumentieren wir den Bericht unserer Landesarbeitsgemeinschaft der NRW-Fanprojekte:

Wintersport-Jugendfreizeit in der Wildschönau: Stärkung von Bindungen und Abbau von Vorurteilen durch Jugendarbeit der NRW-Fanprojekte

Die Landesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte NRW hat im Februar erneut eine Skifreizeit in die Wildschönau/Tirol veranstaltet, die nicht nur den Spaß am Wintersport förderte, sondern auch tiefergehende Ziele der Jugendarbeit verfolgte. Mit insgesamt 34 Teilnehmer*innen aus den sozialpädagogischen Fanprojekten in Bielefeld, Bochum, Dortmund, Köln, Münster, Paderborn und Wuppertal bot diese Freizeit eine ideale Plattform für gemeinsame Aktivitäten im Schnee, Reflexion und Austausch. Untergebracht war die gesamte Gruppe auf einem für Jugendgruppen umgebauten Bauernhof, fernab des urbanen Lebens.

Die Ziele dieser Jugendfreizeit waren breit gefächert und spiegelten die vielfältigen Aspekte der Jugendarbeit wider. Neben dem gemeinsamen Skifahren und Snowboarden, das sowohl sportliche Herausforderung als auch Teamgeist förderte, standen auch soziale Interaktionen wie gemeinsames Kochen und gemütliche Abende im Mittelpunkt. Durch ein Kneipenquiz zu Fußball und Fanrelevanten Themen wurde nicht nur der Spaßfaktor erhöht, sondern auch die Möglichkeit geschaffen, über gemeinsame Interessen ins Gespräch zu kommen und sich besser kennenzulernen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag zudem auf der Vernetzung der Teilnehmer*innen untereinander sowie mit den Fachkräften. Diese Freizeit bot die Gelegenheit, Beziehungen zu stärken und neue Kontakte zu knüpfen. Durch gemeinsame Erlebnisse konnten Vorurteile abgebaut und ein respektvoller Umgang miteinander gefördert werden. Insbesondere die persönlichen Begegnungen abseits des Alltags ermöglichten einen authentischen Austausch und trugen dazu bei, Verständnis füreinander zu entwickeln.

Insgesamt war die Skifreizeit in der Wildschönau ein voller Erfolg und hat einmal mehr gezeigt, welch wichtige Rolle Jugendarbeit bei der Förderung von Teamgeist, sozialer Kompetenz und interkultureller Verständigung spielen kann. Die Landesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte NRW freut sich, den angeschlossenen Standorten sowie den zahlreichen Teilnehmer*innen solche Möglichkeiten zur Begegnung und zum Austausch zu schaffen und wird sich auch in Zukunft für die nachhaltige und lebensweltorientierte Förderung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen Fußballfans engagieren.

Fußball im KZ?

Die Bildungseinrichtung „Beit Theresienstadt“ aus Israel hat entschieden, anlässlich des diesjährigen International Holocaust Memorial Day (27.01. – Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945) den Film „Liga Terezín“ von Mike Schwartz & Avi Kanner frei zu geben. Zuvor war er nur in begleiteten Vorführungen mit Oded Breda zu sehen, dem Neffen eines der Spieler, die im Film zu sehen sind. Wir hatten Mike und Oded 2016 in Münster und zeigten den Film im Cinema.

Der Film kann nun hier im Original mit dt. Untertiteln angeschaut werden: https://www.youtube.com/watch?v=yFHsu7YRT10

Was? Es gab Fußball in einem Konzentrationslager? Ja, und zwar im KZ Theresienstadt.

Der Dokumentarfilm „Liga Terezín“ erzählt die unglaubliche Geschichte der Fußballliga, die im Ghetto Theresienstadt (heute in der Tschechischen Republik) stattfand. Von 1942 bis 1944 spielten jüdische Häftlinge Hunderte von Fußballspielen auf improvisierten Spielfeldern im Hof der Kaserne, in der sie lebten. Tausende Zuschauer sahen einer Mischung aus Profi- und Amateurspielern zu und entkamen für einen Moment der Realität ihrer schrecklichen Notlage: Hunger, Krankheit und Tod. Die ganze Zeit über lebten sie in einem Schleier der Angst, den der Schrecken der Transporte, die die Menschen in den „Osten“ schickten, und ihren sicheren Tod überzog. (Beit Theresienstadt)

Wir werden den Film demnächst auch im Kino zeigen – achtet auf Ankündigungen!

FANport-Newsletter #51

Es ist wieder soweit: unser Newsletter ist erschienen! Zu finden sind neben aktuellen Angeboten auch einige wenige Worte zur Einlasssituation beim Bielefeld-Derby sowie zahlreiche Links und Lesetipps zu unseren dauerhaften Angeboten, vor allem zu unserem Projekt Lernort Preußenstadion.