Spurensuche

Das Projekt „Spurensuche“

Der FANport Münster und das außerschulische Bildungsangebot „Lernort Preußenstadion“ haben 2021 eine GPS-Spurensuche konzipiert, die das Thema jüdischer Sport und Nationalsozialismus in Münster bearbeitet. Über die erlebnispädagogische App „Biparcous“ können nun Schulklassen, Jugendeinrichtungen, Fanprojekten, Sportvereinen und anderen Institutionen verschiedene historische Rundgänge durch Münster „entdecken“. Ausgerüstet mit projekteigenen Tablets und angereichert mit medienpädagogischen und spielerischen Elementen, vermitteln die vier Rundgänge (Sport im Nationalsozialismus, Der jüdische Sportverein „Schild“, Ernst Rappoport, DJK – Zwei engegengesetzte Wege) geschichtliches Wissen, das greifbar aufbereitet ist und somit über die Zeit des Nationalsozialismus informiert, aufklärt und sensibilisiert. 

Die Teilnehmer:innen begeben sich dabei auf eine Art „Schnitzeljagd“ bei der sie verschiedenste Aufgaben und Rätsel erwarten. Diese müssen unter anderem durch die Verwendung digitaler Tools wie Fotos, Videos, Sprachaufnahmen, Zeichnungen und das Lesen von Karten gelöst werden.

Jede Gruppe benötigt lediglich ein GPS-fähiges Endgerät mit Kompass, sodass die eingeteilten Kleingruppen von ca. vier bis sechs Personen nach einer kurzen Einführung eigenständig ihre Umgebung und das während der NS-Zeit dort Geschehene erkunden können. Das Angebot wird von Mitarbeiter:innen des FANport Münster die gesamte Zeit begleitet und sorgfältig nachbereitet, sodass die Teilnehmer:innen mit den Erlebnissen, Informationen und Eindrücken nicht alleine gelassen werden.

Erste Durchgänge liefen bereits im Sommer 2021 im Rahmenprogramm der Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung“ über jüdische Stars im deutschen Sport.

Gefördert wird das Projekt durch die Stadt Münster.

 Kontakt

Jan Becker
01512-7253946
Jan.Becker[at]outlaw-ggmbh.de
Lernort.Preussenstadion[at]outlaw-ggmbh.de

 

Adresse
Lernort Preußenstadion
FANport Münster
Hammer Str. 302
48153 Münster

 

Was ist Biparcours?

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Unterstützer:innen

Unser besonderer Dank gilt Frau Möllenhoff und Frau Schlautmann-Overmeyer, welche mit ihrem biographischen Lexikon „Jüdische Familien in Münster“ einen zentralen Beitrag zur Aufarbeitung jüdischer Geschichte geleistet haben. Des weiteren war uns das Buch „Münster – Die Stadt und ihr Sport“ von Hans Langenfeld und Klaus Prange eine große Hilfe. Ebenfalls möchten wir uns bei dem Geschichtsort „Villa ten Hompel“ für die stetige Unterstützung und die wichtige Arbeit bedanken, dessen Informationen wir nutzen und verwenden durften.

Außerdem wäre das Erstellen dieser Tour ohne die Materialen und Quellen vieler weiterer Projekte, Gruppen und Einzelpersonen nicht möglich gewesen. Viele Menschen haben sehr viel Zeit, Arbeit und Leidenschaft in die Erforschung von Biographien, Vereinschroniken und gesellschaftlichen Entwicklungen gesteckt. Dafür gebührt ihnen höchste Anerkennung und unser aller Dank!

Wir hoffen, dass wir durch diese Tour zur Unterstützung dieser Forschungsarbeiten beitragen können und vielleicht auch einige ermutigen, selbst tätig zu werden.