Anreise zum Preußenstadion: Gästefans finden veränderte Bedingungen vor

Nach einer Vereinbarung zwischen dem Innenministerium NRW und der Polizei NRW für die Saison 2026/27 verändert die Landespolizei grundsätzlich ihre Arbeit an Spieltagen in Münster. Statt einer Präsenz an neuralgischen Punkten z.B. im Fanreiseverkehr wird ein so genanntes Raumschutzkonzept gefahren. Das bedeutet, dass die Polizei sich bei Heimspielen des SCP nicht mehr im Preußenstadion aufhalten wird. Falls es nötig wäre, würden aber Polizeikräfte schnell herangeführt werden können.

Fahrt bitte nicht nach Navi zum Preußenstadion!

Gravierender sind die Auswirkungen auf die Fananreise: Ab sofort werden Gästefans in Reisebussen und 9-Sitzern nicht mehr von der Autobahn Richtung Stadion geführt und begleitet. Wir empfehlen daher dringend allen Gästefans, das Preußenstadion über die AUTOBAHNABFAHRT HILTRUP anzufahren. Also von der A1 immer Richtung Hiltrup fahren und erst dort (!) Richtung Münster-Innenstadt über die Hammer Straße (B54). Von der Hammer Straße dann rechts Richtung Stadion auf die Trauttmansdorffstraße abbiegen – und dann nach ca. 300m rechts auf die Straße Am Berg Fidel abbiegen. Nach weiteren 300m, direkt neben der Sporthalle Berg Fidel, befindet sich der Parkplatz P4, auf dem vor allem die Aktive Fanszene des Gastvereins parken soll.

Alternativ kann das Preußenstadion auch über das Autobahnkreuz Münster-Süd (A1/A43) Richtung Münster angefahren werden. Von dort bitte nach rund 2km auf die Umgehungsstraße B51 (Richtung Warendorf) auffahren und erst nach weiteren 2km auf den Albersloher Weg (Richtung Gremmendorf) abfahren. Dann nach ca. 1km rechts auf die Straße An den Loddenbüschen abbiegen. Diese geht in die Trauttmansdorffstraße über, der bis zur Abbiegung auf die Straße Am Berg Fidel gefolgt werden sollte. Bitte erst dort Richtung Stadion fahren! Das ist zwar ein Umweg von rund 10 Minuten, aber auf der Hammer Straße radeln und laufen spätestens ab zwei Stunden vor Anpfiff sehr viele Preußenfans.

Bitte nutzt diese räumliche Umfahrung der innerstädtischen Hammer Straße, da diese den Preußenfans vorbehalten bleiben sollte! Danke!

PS: Bei so genannten „Rotspielen“, also bei Spielen mit „erhöhter Sicherheit“, kann es sein, dass die Polizei doch Reisebusse und 9-Sitzer von der Autobahn zum Preußenstadion begleitet. Die Anfahrtswege sind in dem Fall die hier dargestellten.

U21-Fahrt zum Preußenspiel nach Mannheim

Am Sonntag, dem 20. September 2026, fahren wir gemeinsam zum Auswärtsspiel des SC Preußen Münster nach Mannheim. Alle Preußenfans zwischen 16 und 20 Jahren können mitkommen.

📱 Anmeldungen und Fragen per WhatsApp oder per Mail an FANport.

Mail: FANport@outlaw-ggmbh.de
WhatsApp: 0160 98934350

Hier sind die wichtigsten Infos für euch:
⚽️ Abfahrt: 9:00 Uhr ab P1 am Preußenstadion
⚽️ Anstoß: 16:30 Uhr in Mannheim
⚽️ Rückkehr: ca. 00:30 Uhr am P1
⚽️ Kosten: 20 € – Fahrt und Eintritt inklusive.
Die Verpflegung für den Tag muss selbstständig organisiert werden.
⚽️ Alter: 16–20 Jahre

🚭🍺 Die Fahrt ist nikotin- und alkoholfrei. Der Konsum von Alkohol, Nikotin und anderen Drogen ist während der gesamten Fahrt und des gesamten Tages – sowohl im Bus als auch im Stadion – nicht erlaubt.

Einverständniserklärung für die Eltern von Minderjährigen, die an unserem Angebot teilnehmen. Sie muss zum Fahrtantritt ausgefüllt und unterschrieben mitgebracht werden. Die Teilnahmegebühr wird bei Fahrtantritt entgegengenommen.

Sommerferien mit dem Fanprojekt FANport Münster

Kaum wieder da aus den Niederlanden vom Fancamp NRW, kommen hier die nächsten Sommerferienangebote für euch:

U18-Kletterwald in Ibbenbüren

Am Donnerstag, dem 13. August, fahren wir gemeinsam in den Kletterwald nach Ibbenbüren. Alle Preußenfans zwischen 14 und 17 Jahren können mitkommen.

Anmeldungen und Fragen per WhatsApp oder Mail an Jasper.
Mail: jasper.muensterkoetter@outlaw-ggmbh.de
Telefon: 0160 98934350

Hier sind die wichtigsten Infos für euch:
Abfahrt: 12:00 Uhr ab P1 am Preußenstadion
Rückkehr: ca. 17:15 Uhr am P1
Teilnahmebeitrag: 5 €
Alter: 14–17 Jahre


U18-Fußballgolf in Sendenhorst

Am Donnerstag, dem 20. August, fahren wir gemeinsam zum Fußballgolf nach Sendenhorst. Alle Preußenfans zwischen 14 und 17 Jahren können mitkommen.

Anmeldungen und Fragen per WhatsApp oder Mail an Jasper.
Mail: jasper.muensterkoetter@outlaw-ggmbh.de
Telefon: 0160 98934350

Hier sind die wichtigsten Infos für euch:
Abfahrt: 13:15 Uhr ab P1 am PreußenstadionRückkehr: ca. 17:00 Uhr am P1
Kosten: 5 €
Alter: 14–17 Jahre

Das ist neu in der anstehenden Drittliga-Saison der Preußen

Wir hatten gestern Saison-Sicherheitsbesprechung beim SCP. Dabei haben wir uns die neue Ost angeschaut, die Fiffi-Gerritzen-Kurve. Seitdem steigt die Vorfreude auf die Drittliga-Saison.

Natürlich müssen auch wir uns erstmal eingrooven in die neue Situation: Wie sieht der Einlass ins Stadion aus? Wo stehen wir während des Spiels? Wo und wie könnt ihr uns am Spieltag erreichen?

Einiges bleibt aber auch gleich: Ihr findet uns vor jedem Heimspiel an den üblichen Treffpunkten beim Streetwork. Regelmäßig begleiten wir den Marsch zum Stadion. Auch sind wir an der Tanke anzutreffen. Und wir öffnen wie gehabt unsere Anlaufstelle drei Stunden vor Anpfiff. Das heißt, bei Mittagsspielen samstags und sonntags gibt‘s unser Frühstücksangebot für kleines Geld. Bei Abendspielen kaufen wir nachmittags Kuchen ein. Bei uns gibt es selbstverständlich auch Kaltgetränke und den leckersten und fairsten Kaffee der Welt.

Unseren blauen Container am Stadion kennt ihr ja schon. Dem Vernehmen nach bleiben wir wohl noch mindestens bis zum Sommer 2027 hier, bevor wir dann die aktuelle Geschäftsstelle des SCP am Fiffi-Gerritzen-Weg 1 in Beschlag nehmen. Wir können es ehrlich gesagt kaum erwarten…

Auch in der bevorstehenden Saison begleiten wir alle Auswärtsspiele der Adlerträger. 🦅

Es wird auch wieder U18-Fahrten für 14-17jährige Preußenfans geben. Überhaupt wollen wir die Angebote für Jugendliche künftig ausbauen. Achtet auf Ankündigungen – oder kommt gerne vorbei und schlagt etwas vor, das ihr mit euren Friends gerne machen würdet.

Angesichts unseres Grundsatzes der Freiwilligkeit haben wir unsere Haltung bei Stadionverbots-Verfahren deutlich verändert: künftig entscheidet der:die Betroffene, ob wir bei einer Anhörung anwesend sind. Hierzu bestehen wir allerdings auf einem vorherigen Gespräch. Nur so können wir Betroffene gut unterstützen und gegebenenfalls Alternativen zu einem SV entwickeln. Nutzt gerne unsere Beratungskompetenz – auch außerhalb von Spieltagen. Wir sind für euch da!

Jasper * Stefan * Edo

Awareness im Stadion

„Wann beginnt für euch der Spieltag?“, lautete die erste Frage, die Elena Müller auf ihrer „kritischen Stadionführung“ durchs Preußenstadion die Anwesenden fragte.

Aktuell wird bei Preußen Münster das Awarenesskonzept für das Preußenstadion überarbeitet. Ein längerer Prozess, der damit begann, sich zunächst einmal ein Bild über die Lage zu machen. Hierfür luden wir am vergangenen Mittwoch Elena Müller von der Meldestelle Diskriminierung im Fußball in NRW (MeDiF) ein, ein Projekt der LAG der Fanprojekte NRW. Dort gehen seit vier Jahren Meldungen über Situationen ein, die sich an einem Spieltag zum Beispiel auf dem Weg zum Heimspiel oder im Stadion selbst ereignen. Meldungen über diskriminierende Vorfälle gibt es viele. Dementsprechend überrascht waren die Teilnehmenden der kritischen Stadionführung, die mit Sicherheit noch häufiger – und dann auch öffentlich – angeboten wird.

Bisher standen im Awarenesskonzept beim SCP mögliche Fälle sexualisierter Gewalt im Fokus. Doch das soll sich ändern: Mit dem Umbau des Preußenstadions soll die Awarenessarbeit heutigen Standards angepasst werden. Hierfür haben die Preußen eine Projektgruppe ins Leben gerufen, an der Fanvertreter:innen u.a. der Fangemeinschaft Preußen Münster, das Leistungszentrum Münsterland des SCP, die Abteilung Fanbelange sowie unser Fanprojekt beteiligt ist.

An dieser Stelle danken wir Elena von MeDiF ganz herzlich für ihren erkenntnisreichen Input und die willkommene Starthilfe! 🙏

Bilder 1&2: SC Preußen Münster 🙏

Unsere Hitzetipps

Aufgrund des Klimawandels werden extreme Wetterereignisse, wie die gegenwärtigen Hitzewellen, immer häufiger.

Unsere wichtigsten Hitzetipps:

  • Schützt euch vor direkter Sonnenbestrahlung durch eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und cremt euch ein! Benutzt
    Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor!
  • Zuhause: Sperrt die Hitze aus! Fenster und Türen erst abends öffnen und gut durchlüften.
  • Schwere körperliche Arbeit, Einkäufe und Besorgungen auf früh morgens oder in den Abend verlegen! Wir können nicht die Sonne abschalten, daher müssen wir lernen, uns anzupassen.
  • Tagsüber im Schatten und an kühlen, belüfteten Orten aufhalten, luftige Kleidung tragen!
  • Regelmäßig, z.B. stündlich, ein Glas Leitungswasser trinken. Keine zu kalten Getränke trinken, am besten überhaupt keinen Alkohol! Zucker & Alkohol entziehen dem Körper Flüssigkeit.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/tipps-gegen-die-sommerhitze

Kommt gut durch den Sommer! 😎

nun

Geflüchtete lernen Münster kennen

Dr. Georgios Tsakalidis koordiniert unser neues Integrationsprojekt, bei dem junge Erwachsene aus der Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes NRW (ZUE) in Gremmendorf ihre neue Stadt kennenlernen. Mit dieser wöchentlich durchgeführten Freizeitpädagogischen Maßnahme erfahren die Zugewanderten Einiges über die Geschichte der Stadt und besuchen relevante Einrichtungen, wie das Büro des Integrationsrates oder das Bürgerbüro der Stadt Münster. Auch Museumsbesuche und Kinogänge sind geplant.

Mit diesem Projekt schaffen wir Gelegenheiten, bei denen die Geflüchteten ihren Unterbringungsalltag zumindest eine Zeit lang vergessen und sich als Bürger:innen dieser Stadt fühlen können. Die Identifikation mit der Stadt Münster hilft beim Ankommen in der neuen Umgebung enorm.

Möglich wurde dieses Projekt, das im Rahmen des Modellprojektes Integration von Polizei und Bezirksregierung Münster stattfindet, durch eine Spende der Sparkasse Münsterland Ost.

Klausurtagung der NRW-Fanprojekte

Vom 12.-13. Mai 2026 trafen sich die NRW-Fanprojekte in Duisburg zu ihrer halbjährlich stattfindenden Klausurtagung. In Workshops ging es u.A. zu Gewaltvorfällen im Profifußball. Ein wichtiger kollegialer Austausch über Vorfälle, die auch die Fachkräfte in Fanprojekten sehr belasten können.

Wir bedanken uns beim Fanprojekt Duisburg für die Ausrichtung der Tagung. 🙏

Während dieser Tagung wurden die Regionalsprecher:innen der „BAG West“ neu gewählt. Edo ist gemeinsam mit Hendrik Trautmann vom Fanprojekt Aachen und Daniela Mathieu vom Fanprojekt Düsseldorf für zwei Jahre gewählt worden. Wir gratulieren! 💐

Abschied von der Gegengerade


Seit 15 Jahren Aktionsraum unserer Fansozialarbeit: die Gegengerade im Preußenstadion wird abgerissen

Ich erinnere mich gut daran, als für meine damalige Kollegin Yvonne und für mich der Block K zum Aktionsraum unserer Sozialen Arbeit wurde. Damals grenzte noch der Gästeblock unmittelbar und nur durch einen schmalen Streifen getrennt an den Block K. Dieser Ort sorgte bei so Manchen für besondere Aufmerksamkeit. Hier gab es immer wieder Unruhe, Provokationen, Konflikte und „Baustellen“. Bei jedem Torjubel, bei jedem Gegentreffer oder auch bei groben Unsportlichkeiten oder Provokationen der Gäste meinte irgendjemand, auf den Zaun klettern und die Gästefans mit Gesten und Beschimpfungen aller Art abwerten zu müssen. Hier versammelte sich häufig das entsprechende Fachpersonal und kreierte eine Art „Kampfzone“.

Auch einige Kinder und Jugendliche hielten sich hier gerne auf – an der Grenze zum „verhassten“ Gästefan. Denn hier war immer was los!

Klar, dass wir Fansozialarbeiter:innen hier gefragt waren, an diesem brisanten Ort tätig zu sein. Mit der Zeit lernte man sich kennen und ich erinnere mich noch gut, wie wir hier auf Jugendliche eingewirkt haben, doch bitte wieder vom Zaun herunter zu klettern, damit sich keine unschöne Situation mit dem Ordnungsdienst oder der Polizei entwickeln konnte. Soziale Arbeit hart an der Grenze zur Ordnungsinstanz. Aber immer für diese jungen Fans gedacht, immer in ihrem Sinne!

Diese Zeiten sind schon lange vorbei. Spätestens, als der Block K den Gästen überlassen wurde, wurden die nun in den Block L verlagerten „Scharmützel“ harmlos. Die Zeiten schienen sich zu ändern und unser Stadion wurde damit „sicherer“.

Es ist schon verrückt, wie sich allein durch bauliche Maßnahmen unser berufliche Alltag verändert hat. Es ist definitiv ruhiger geworden im Preußenstadion. Dennoch vermisse ich die Zeit, als der Fußball noch rauher und zugänglich für jede:n war.

Zuletzt nahmen sich die Ultras diesen Raum und füllten ihn mit ihrer Kreativität und Leidenschaft. Der Block K, so wie wir ihn kannten, ist nun Geschichte. Demnächst also wieder in die Ost. Wir sehen uns! 😅

Edo

FANport stellt NRW-Ministerin Schäffer Sportangebote für Geflüchtete vor

Auf Einladung der Polizeipräsidentin und des Regierungspräsidenten Münsters besuchte die NRW-Ministerin für Kinder, Jugendliche, Familien, Gleichstellung, Flüchtlinge und Integration (MKJFGFI), Verena Schäffer, am Donnerstag, dem 30. April 2026, die Zentrale Unterbringungseinrichtung für Geflüchtete (ZUE) in Münster. Die Ministerin informierte sich über das Modellprojekt Integration, das von der Polizei Münster und der Bezirksregierung Münster initiiert wurde. Zahlreiche Projektbeteiligte, wie der SC Preußen Münster, die IHK Coesfeld, die Handwerkskammer Münster, die Stadtwerke Münster, das Jobcenter und das Fanprojekt „FANport Münster“ bemühen sich seit Ende 2024, um den jungen Geflüchteten der ZUE zukunftsträchtige Perspektiven zu verschaffen.

Das Fanprojekt der Outlaw Kinder und Jugendhilfe in Münster ist bereits seit 2017 mit der Integrationsarbeit beschäftigt. Seither fördert das MKJFGFI über die Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte in NRW die Integrationsarbeit an verschiedenen Fanprojektstandorten in NRW.

In Münster gibt es seither die Idee, Integration durch Sport zu bewerkstelligen. Das Projekt des FANport heißt „Refugees Welcome! Aktiv ankommen in Münster“ und organisiert mit Unterstützung des Landes NRW verschiedene Sportangebote für geflüchtete und andere Jugendliche.

Plakat in der ZUE

Hierzu meint FANport-Leiter Edo Schmidt: „Seit Jahren versuchen wir, mit den Jugendlichen der ZUE Kontakt aufzunehmen und ihnen Sportangebote zu machen. Erst durch das Modellprojekt Integration ist es gelungen, dies regelmäßig zu realisieren. Das hilft nicht nur bei der Integration dieser Menschen, sondern ist auch noch gesund.“

Über 100 Maßnahmen hat das Integrationsprojekt bisher durchgeführt und dabei jedes Mal zwischen vier und 20 Jugendliche erreicht. Häufig schon konnten Jugendliche an Sportvereine weitervermittelt werden. Auch so genannte „Deutsch als Zweitsprache“-Klassen konnten am Preußenstadion begrüßt werden. Sie bekamen Workshops in Sachen Team Building, Demokratiebildung und Wertevermittlung.

Durch eine Spende der Sparkasse Münsterland Ost konnte die Zielgruppe der ZUE 2026 noch erweitert werden. Daher gibt es nun zusätzlich Angebote für junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren, Sport zu treiben oder Freizeitangebote wahrzunehmen.