Jasper Münsterkötter heuert im FANport an

Interview mit unserem neuen Kollegen Jasper Münsterkötter über seinen neuen Job bei uns im Fanprojekt, seine Haltung zur Fankultur und über seine frühen Erfahrungen als Preußenfan.

Edo: Moin Jasper, herzlich willkommen im Fanprojekt „FANport“ Münster! Stelle dich doch bitte kurz vor: Wo lebst du, wie alt bist du und was hast du studiert?
Jasper: Hey, ich bin 26 Jahre alt, wohne in Münster und habe gerade mein Studium der Sozialen Arbeit an der FH Münster abgeschlossen und freue mich jetzt darauf, beim FANport mitwirken zu können und mehr Einblicke in die Fanarbeit zu bekommen.

Wann hast du das erste Mal von der Fanprojektarbeit erfahren?
Das erste Mal so richtig bewusst habe ich von der Fanprojektarbeit vor etwa eineinhalb Jahren gehört. Damals hattet ihr Jonas Gabler zu einem Vortrag über Ultras, Fußballfans und Fankulturen eingeladen. Da mich Fankultur schon seit meiner Kindheit begeistert, habe ich mir den Vortrag nicht entgehen lassen.

Welcher Tätigkeitsbereich interessiert dich besonders?
Unter anderem interessiert mich die Durchführung von U18-Angeboten, da ich durch meine Vorerfahrung als Erzieher einen starken Bezug zur pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen habe. Spannend finde ich außerdem die Spieltagsbegleitung und den direkten Kontakt mit den Fans. Generell bin ich aber einfach gespannt darauf, die unterschiedlichen Bereiche der Fansozialarbeit kennenzulernen.

Wann warst du das erste Mal im Preußenstadion? Und mit wem?
Das dürfte vor etwa 15 Jahren mit meinem Vater gewesen sein. Er hat mich damals öfter mitgenommen und wir standen dann meistens gemeinsam in Block M. Seitdem bin ich Preußenfan. Besonders hängen geblieben ist mir ein Spiel damals gegen Hansa Rostock, bei dem die Fanszene viel Pyro abgebrannt hat. So nah dran zu sein, hat meine Faszination für Fankultur noch einmal deutlich verstärkt.

An welches kuriose oder besonders jovele Preußenspiel erinnerst du dich?
Ein ganz besonderer Tag war für mich 2023, als wir gegen die zweite Mannschaft von Düsseldorf den Aufstieg in die 3. Liga klargemacht haben. Der Fanmarsch vor dem Spiel und die Emotionen danach auf dem Rasen sind für mich unvergesslich. Ebenfalls ganz besonders war für mich das letzte Spiel in der alten Fiffi-Gerritzen-Kurve gegen Hertha in der vergangenen Saison. Die Emotionen durch den so wichtigen Sieg und gleichzeitig der Abschied aus der alten Kurve haben dieses Spiel zu einem meiner ganz persönlichen Preußenhighlights gemacht.

Bei welchem Spiel bist du das erste Mal für den FANport unterwegs?
Dieses Wochenende gegen Kaiserslautern darf ich zum ersten mal in meiner neuen Rolle auswärts mit dabei sein. Darauf freue ich mich sehr!

Dann mal Alles Gute für deinen Berufseinstieg bei uns!