10.01.18

DFB: Metzelder-Brüder in Münster: „Der Verein ist Heimat geworden“


Die Brüder Christoph Metzelder und Malte Metzelder schafften einst beide beim SC Preußen Münster den Sprung in den Profifußball. Beide spielten unter anderem für Borussia Dortmund in der Bundesliga, Christoph wurde sogar Nationalspieler und Vizeweltmeister 2002. Jetzt arbeiten die Metzelders als Funktionäre beim Drittligisten in Münster zusammen: Der 37-jährige Christoph als Aufsichtsrat, der zwei Jahre jüngere Malte als Sportdirektor und Geschäftsstellenleiter.

Im DFB.de-Drittligainterview der Woche sprechen Christoph und Malte Metzelder mit Mitarbeiter Ralf Debat über die bevorstehende Entscheidung der Preußen-Mitglieder über die geplante Ausgliederung der Profiabteilung, einen möglichen Stadionneubau, ihre besondere Beziehung zum Gründungsmitglied der Bundesliga sowie die kurz- und mittelfristigen Perspektiven.

DFB.de: Am kommenden Sonntag entscheiden die Mitglieder des SC Preußen Münster über die geplante Ausgliederung der Profiabteilung aus dem Gesamtverein. Sie beide werben für ein positives Votum. Warum ist diese Entscheidung für die weitere Entwicklung des Traditionsvereins so wichtig?

Malte Metzelder: Der Fußball entwickelt sich rasant. Mit der bisherigen Struktur als eingetragener Verein sind wir auf Dauer selbst in der 3. Liga nicht mehr wettbewerbsfähig. Durch die Ausgliederung können wir den nächsten Schritt machen, werden beispielsweise interessanter für Sponsoren und Investoren. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir festhalten, dass einige Strukturen des SC Preußen nicht mehr zeitgemäß sind und dringend beackert werden müssen. Dazu gehört etwa auch die noch nicht erreichte Zertifizierung als Nachwuchsleistungszentrum. Umso beachtlicher ist es vor diesem Hintergrund, dass wir mit der U 19 und U 17 in den Junioren-Bundesligen vertreten sind.

Christoph Metzelder: Die Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft schützt nicht zuletzt auch den Gesamtverein mit seinen zahlreichen Abteilungen. Historisch gesehen, ist der eingetragene Verein schließlich auch nicht dafür konzipiert worden, das wirtschaftliche Risiko eines Gesamtetats von mehreren Millionen Euro zu tragen. Ich kann zwar die teilweise sehr emotionalen Diskussionen beim Thema Ausgliederung nachvollziehen. Für Preußen Münster hat die Entscheidung aber existenzielle Bedeutung.

DFB.de: Müssen Sie in den kommenden Tagen bei den Mitgliedern noch Überzeugungsarbeit leisten?

Malte Metzelder: Bei rund 1400 stimmberechtigten Mitgliedern, von denen wir etwa die Hälfte bei der Versammlung erwarten, ist eine Dreiviertelmehrheit schon eine hohe Hürde. Wir haben unsere Mitglieder in den vergangenen Wochen und Monaten so umfassend informiert, dass wir von einem positiven Votum ausgehen.

Christoph Metzelder: Die Stimmung in der Stadt und im Vereinsumfeld ist mehrheitlich positiv. Gewählt wird allerdings ausschließlich von den stimmberechtigten Vereinsmitgliedern am Sonntag. Es wird eine sehr enge Entscheidung. (...)

Zum vollständigen Artikel: https://www.dfb.de/news/detail/metzelder-brueder-in-muenster-der-verein-ist-heimat-geworden-180398/


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