27.01.18

11FREUNDE: Verehrt - Verfolgt - Vergessen - Wie der deutsche Fußball seine jüdische Vergangenheit vergaß


Bis 1933 waren Juden ein selbstverständlicher Teil des deutschen Fußballs. Nach ihrer Vertreibung und dem Holocaust geriet das fast völlig in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahren ist eine Kultur des Erinnerns entstanden.

Als der Fußball Ende des 19. Jahrhunderts nach Deutschland kam, wurde das englische Spiel von vielen etablierten Bürgern verächtlich als »Fußlümmelei« und »englische Krankheit« abgelehnt. Die alten Eliten standen ihm kritisch gegenüber, weil der neue Fußballsport weltoffen, tolerant und international ausgerichtet war. Er bot im Gegensatz zum bis dahin dominierenden Turnen, das Jugendliche mit militärischem Drill und in streng deutschnationaler Gesinnung erzog, individuelle Bewegungs- und Entfaltungsmöglichkeiten.

Auch Juden hatten im Kaiserreich mit Ressentiments zu kämpfen, obwohl sie seit der Verfassung von 1871 erstmals formal rechtlich gleichgestellt waren. Dennoch stießen sie bei ihren Bemühungen um Anerkennung auch im Sport nicht selten auf Ablehnung und Widerstände. Einige Turnvereine etwa erließen bereits um die Jahrhundertwende Arierparagrafen, mit denen sie sich vor einer angeblichen jüdischen »Unterwanderung« schützen wollten. Demgegenüber waren Fußballvereine für Juden besonders attraktiv, weil sie Minderheiten neue gesellschaftliche Freiräume öffneten. Es ist daher keine Überraschung, dass ungewöhnlich viele Juden an der Verbreitung des Fußballs in Deutschland beteiligt waren. (...)

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